Spaß-Kapitalismus

Gewöhnlich interessieren mich Wirtschaftsmachenschaften ja weniger, aber da gibt es Ausnahmen.
Eine davon ist die Largo Winch-Reihe, die ich in der letzten Woche zufällig wieder neu entdeckt habe. Klassisch frankobelgische Comics, geschrieben von Jean van Hamme (Thorgal) , gezeichnet von Phillipe Francq. Und mit hoch unterhaltsamem Inhalt.
Zum Inhalt: Largo Winch, serbischer Waisenjunge, hat Glück und wird von einem schwer reichen Wirtschaftsmagnaten adoptiert. Als der von einem Hochhaus fällt, steht der junge Herr plötzlich an der Spitze eines Mega-Konzerns. und sieht sich allerhand Bedrohungen ausgesetzt. Was ihn nicht davon abhält, exotische Frauen zu beglücken und Messer auf schmierige Mörder zu werfen.
Klingt so naiv bescheuert wie es sich liest, gibt den Spaß dabei aber nur annähernd wieder: Skurrile Charaktere und pseudo-reale Plots geben sich die Hand und nicht zuletzt hat Francq ein großes Talent für schwungvolle Körperteile.
Definitiv lesenswert. Und einen schicken Sammelband gibt es auch noch.
“There’s something in the water…”
Schon der Vorgänger (Piranha 3D) war ja wirklich ganz großes (Trash-)Kino, das man erstmal toppen muss. Der erste Trailer zum schön betitelten Nachfolger verspricht aber doch einiges. The Hoff, Ving "Bring me my legs" Rhames und traumhafte Kameraeinstellungen.
Auch wenn leider nicht mehr der großartige Aja auf dem Regiestuhl sitzt: Das wird ein Fest.
(via Moviepilot)
Free WiFi für alle… Südkoreaner
Auch wenn mir die Auswüchse asiatischer Kultur oft suspekt sind, mag ich die dortige Verschmelzung von Real und Digital Life.
Jetzt plant LG, in ganz Südkorea ein freies WLAN einzurichten, dass jeder (nach einer Registrierung) nutzen kann. Finanziert wird das Projekt über einen 15 Sekunden langen Werbespot, der einmal pro Stunde gezeigt wird.
Ein Grund mehr, den Stellenmarkt um Seoul im Auge zu behalten.
(via Kotaku)
Wahlkampf in Russland… WTF?
So gut Putins Politik-Gepose meistens unterhält, so erschreckend sind zum Teil seine offiziellen Wahlkampf-Videos.
Klar, dass männliche Wähler mit jungen Titten geködert werden, ist ein alter Hut. Dass aber so dreist versucht wird, den Konsum-Wahn naiver Dinger zu nutzen, damit die sich für Putin bloßstellen, ist etwas ekelhaft.
Vielleicht sollte man da einfach drüber lachen können. Aber gerade angesichts der Begleitumstände der diesjährigen Wahlen kann ich das einfach nicht.
Da lobe ich mir doch den Grau-in-Grau-Stil deutscher Parteien-Spots. Und ich hätte echt nie gedacht, dass ich das mal sagen würde.
(via VICE)
ZEIT für E-Paper? So (noch) nicht.
Grundsätzlich habe ich für E-Paper - solange das Lesegerät die nötige Bildschirm-Diagonale hat - ja was übrig. Weswegen ich unlängst auch mal die Digital-Ausgabe der ZEIT quergelesen habe.
Das Resultat ist ernüchternd.
Die pdf-Version ist unerträglich langsam und unflexibel, auch auf neueren Smartphones, und die mobi- bzw- epub-Ausgaben haben den Charme eines Telefonbuchs.
Lust am Informations-Konsum stellt sich da nicht ein, auch wenn der Spaß (mich) nur 40 Cent kostet.
Bleibe ich also erstmal beim Papier.
The Goon 1: Krudes Zeug
Gestern abend endlich noch den ersten The Goon-Band gelesen. Selten war ein Titel so treffend. Was bitte als absolut positiv zu werten ist. Schon wegen "Fishy Pete".

Guarana: Zwischenfazit
Wenn Kaffee mal nicht mehr hilft... Bzw. gewisse Körperfunktionen an ihre Grenzen bringt... Zeit für eine Liane.
Bilanz:
1 Teelöffel. Nada.
2 Teelöffel. Oh.
2 Teelöffel in Kaffee gelöst. Nicht zweckdienlich für Büroarbeit.
Endlich überall schlagzeugen…
Ein Sensor, der die Vibrationen jeder Oberfläche als die eines Schlagzeugs interpretiert... Hat was.
(via Engadget)
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